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Bankkonto wechseln Schweiz: Schritt-für-Schritt Anleitung 2025

10 min
checkeverything.ch Team

Erfahren Sie, wie Sie einfach und sicher Ihr Bankkonto in der Schweiz wechseln. Vergleich von Neon, Yuh, Zak und traditionellen Banken mit allen Kosten, Vor- und Nachteilen.

Bankkonto wechseln Schweiz: Schritt-für-Schritt Anleitung 2025

Warum ein Bankwechsel in der Schweiz sinnvoll sein kann

Die Schweizer Bankenlandschaft hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Während traditionelle Banken lange Zeit konkurrenzlos waren, bieten heute digitale Neobanken attraktive Alternativen mit niedrigeren Gebühren und modernen Features.

Ein Bankwechsel kann Ihnen helfen, jährlich mehrere Hundert Franken an Gebühren zu sparen und gleichzeitig von besseren digitalen Services zu profitieren (gemäss Anbieterangaben).

Die wichtigsten Gründe für einen Bankwechsel

  • Hohe Kontoführungsgebühren: Bis zu ca. 300 CHF/Jahr bei traditionellen Banken (gemäss Anbieterangaben)
  • Teure Debit- und Kreditkarten: ca. 50-120 CHF/Jahr Kartengebühren (gemäss Anbieterangaben)
  • Schlechte Wechselkurse: Hohe Aufschläge bei Fremdwährungstransaktionen
  • Umständliche Prozesse: Fehlende moderne digitale Services
  • Mangelnder Service: Schlechte Erreichbarkeit oder hohe Wartezeiten

Die neuen digitalen Banken im Überblick

Neon - Die Schweizer Neobank

Neon hat den Schweizer Bankenmarkt revolutioniert und bietet ein vollständig digitales, gebührenfreies Bankkonto.

Kernmerkmale:

  • 100% kostenlose Kontoführung
  • Gratis Maestro-Karte
  • Keine Fremdwährungsgebühren beim Bezahlen
  • Interbanken-Wechselkurs (kein Aufschlag!)
  • Bargeld abheben in der Schweiz kostenlos (Bancomaten mit Maestro)

Kosten:

  • Kontoführung: 0 CHF
  • Maestro-Karte: 0 CHF
  • Zahlungen in Fremdwährungen: 0 CHF Aufschlag
  • Bargeld abheben CH: Kostenlos
  • Bargeld abheben Ausland: 1.5% Gebühr

Vorteile:

  • Keine Mindestanforderungen oder Gebühren
  • Sehr benutzerfreundliche App
  • Schnelle Kontoeröffnung (10 Minuten)
  • Nachhaltigkeit (Kompensation CO2-Fussabdruck)
  • Spaces-Feature zum Sparen

Nachteile:

  • Keine Kreditkarte (Debitkarte only)
  • Keine physischen Filialen
  • Kein Schalterservice
  • Limitierte Sparprodukte

Für wen geeignet: Ideal für digital-affine Personen, die ein günstiges Alltagskonto suchen und keine physische Filiale benötigen. Besonders attraktiv für Reisende wegen der kostenlosen Fremdwährungszahlungen.

Yuh - Banking meets Investing

Yuh ist eine Gemeinschaftsunternehmung von Swissquote und Postfinance und kombiniert Banking mit Trading-Funktionalitäten.

Kernmerkmale:

  • Kostenloses Privatkonto
  • Integrierte Investment-Plattform
  • Visa Debit-Karte
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Sparkonto mit Zins

Kosten:

  • Kontoführung: 0 CHF
  • Visa Debit: 0 CHF
  • Zahlungen in Fremdwährungen: 0 CHF bis 200 CHF/Monat, danach 0.95%
  • Bargeld abheben CH: Kostenlos
  • Bargeld abheben Ausland: 1.5% (min. 5 CHF)

Besonderheiten:

  • Trading von Aktien und ETFs direkt aus der App
  • Cashback-Programm (bis zu 0.5% auf Kartenzahlungen)
  • Sparkonto mit aktuell ca. 0.5% Zins
  • Krypto-Trading möglich

Vorteile:

  • All-in-One Lösung für Banking und Investing
  • Gutes Cashback-Programm
  • Sehr moderne App
  • Attraktives Sparkonto

Nachteile:

  • Komplexere App (viele Features)
  • Gebühren bei hohen Fremdwährungsumsätzen
  • Keine Kreditkarte
  • Junge Plattform (seit 2020)

Für wen geeignet: Perfekt für Personen, die Banking und Investing kombinieren möchten. Attraktiv für Anleger, die regelmässig handeln wollen.

Zak (Bank Cler) - Das digitale Bankkonto

Zak ist das digitale Angebot der Bank Cler und verbindet die Sicherheit einer etablierten Bank mit modernen Features.

Kernmerkmale:

  • Kostenloses Basiskonto
  • Debitkarte (Mastercard oder Visa)
  • Zugang zum Bank Cler Filialnetz
  • Sparkonto integriert
  • Budgetierungs-Tools

Kosten:

  • Kontoführung: 0 CHF
  • Debitkarte: 0 CHF
  • Zahlungen in Fremdwährungen: 1.5% Aufschlag
  • Bargeld abheben CH: Kostenlos
  • Bargeld abheben Ausland: 5 CHF + 1.5%

Vorteile:

  • Hinter Zak steht eine etablierte Bank (Bank Cler)
  • Zugang zu physischen Filialen möglich
  • Gute Budget-Management Tools
  • Familien-Accounts möglich
  • Sparkonto direkt integriert

Nachteile:

  • Höhere Fremdwährungsgebühren als Neon
  • Limitierte Features im Vergleich zu Yuh
  • Auslandsabhebungen teuer

Für wen geeignet: Geeignet für Personen, die eine digitale Bank mit dem Backup einer traditionellen Bank suchen. Gut für Familien dank Gemeinschaftskonten.

Revolut - Der internationale Player

Revolut ist eine britische Neobank mit starkem Fokus auf internationale Transaktionen.

Kernmerkmale:

  • Multiw ährungskonto (30+ Währungen)
  • Exzellente Wechselkurse
  • Virtuelle Karten
  • Trading-Funktionen
  • Verschiedene Abo-Modelle

Kosten (Standard-Konto):

  • Kontoführung: 0 CHF
  • Debitkarte: 0 CHF
  • Zahlungen in Fremdwährungen: Kostenlos bis 1'000 CHF/Monat
  • Bargeld abheben: Kostenlos bis 200 CHF/Monat
  • Premium-Abo: 8.99 CHF/Monat

Vorteile:

  • Beste Wechselkurse auf dem Markt
  • Ideal für Vielreisende
  • Viele Zusatzfunktionen (Versicherungen, Lounge-Zugang)
  • Instant-Benachrichtigungen
  • Budgetierungs-Tools

Nachteile:

  • Keine Schweizer IBAN (litauische IBAN)
  • Komplizierte Preisstruktur
  • Limitierungen im Gratis-Konto
  • Customer Service oft kritisiert
  • Nicht alle CH-Arbeitgeber akzeptieren ausländische IBANs

Für wen geeignet: Ideal als Zweitkonto für Reisen und internationale Transaktionen. Weniger geeignet als Hauptkonto wegen fehlender CH-IBAN.

Traditionelle Banken im Vergleich

PostFinance

Die grösste Retailbank der Schweiz mit über 2.5 Millionen Kunden.

Kosten (E-Finance Konto):

  • Kontoführung: 60 CHF/Jahr (bei 25'000 CHF Guthaben kostenlos)
  • PostFinance Card (Debit): 40 CHF/Jahr
  • Bargeld abheben: Kostenlos am Postomaten
  • Fremdwährungen: 1.5-2% Aufschlag

Vorteile:

  • Grösstes Filialnetz der Schweiz
  • Sehr guter Kundenservice
  • Stabile, etablierte Bank
  • Umfassendes Produktangebot

Nachteile:

  • Hohe Gebühren im Vergleich zu Neobanken
  • Altbackene digitale Plattformen
  • Teure Kreditkarten

Für wen geeignet: Ältere Personen oder solche, die Wert auf Filialpräsenz und persönliche Beratung legen.

Raiffeisen

Genossenschaftsbank mit starker regionaler Präsenz.

Kosten (Paket Uno):

  • Kontoführung: 5 CHF/Monat (60 CHF/Jahr)
  • Maestro-Karte: Inklusive
  • Kreditkarte: Ab 60 CHF/Jahr zusätzlich
  • Fremdwährungen: 1.5-2% Aufschlag

Vorteile:

  • Regionale Verankerung
  • Persönliche Beratung
  • Umfassendes Produktangebot
  • Nachhaltigkeits-Fokus

Nachteile:

  • Hohe Gebühren
  • Service-Qualität variiert je nach Filiale
  • Digitale Services ausbaufähig

UBS & Credit Suisse (neu UBS)

Die Grossbanken der Schweiz mit internationalem Fokus.

Kosten (UBS Paket Easy):

  • Kontoführung: 12 CHF/Monat (144 CHF/Jahr)
  • Debitkarte: Inklusive
  • Kreditkarte: Ab 90 CHF/Jahr zusätzlich
  • Bei 25'000 CHF Vermögen: Reduzierte Gebühren

Vorteile:

  • Internationale Präsenz
  • Umfassendes Private Banking
  • Modernere digitale Plattformen
  • Umfassende Anlageprodukte

Nachteile:

  • Höchste Gebühren
  • Focus auf vermögende Kunden
  • Weniger persönlich

Für wen geeignet: Vermögende Privatkunden oder Personen mit internationalen Bankbedürfnissen.

Gebührenvergleich: So viel sparen Sie

Szenario 1: Durchschnittlicher Schweizer Arbeitnehmer

Annahmen:

  • Gehalt: 6'500 CHF/Monat
  • Kartenzahlungen: 2'000 CHF/Monat
  • 500 CHF/Monat in Euro
  • 4 Bargeldabhebungen/Monat im Ausland

Jährliche Kosten:

⚠️ Rechtlicher Hinweis: Dieser Vergleich dient nur zur Information. Zinssätze, Gebühren und Konditionen ändern sich regelmässig. Bitte überprüfen Sie aktuelle Informationen direkt bei den Anbietern. Stand: November 2024. Quellen: Anbieter-Websites.

BankKontoführungKartenFremdwährungTotal
Neon0 CHF0 CHF0 CHF0 CHF
Yuh0 CHF0 CHF34 CHF34 CHF
Zak0 CHF0 CHF90 CHF90 CHF
PostFinance60 CHF40 CHF120 CHF220 CHF
Raiffeisen60 CHF60 CHF120 CHF240 CHF
UBS144 CHF90 CHF120 CHF354 CHF

Ersparnis durch Wechsel zu Neon: Bis zu ca. 354 CHF/Jahr möglich!

Szenario 2: Vielreisender

Annahmen:

  • 3 Auslandsreisen pro Jahr
  • 2'000 CHF Ausgaben in Fremdwährungen/Jahr
  • Häufige Bargeldabhebungen im Ausland

Beste Option: Neon (0 CHF Fremdwährungsaufschlag) oder Revolut Ersparnis gegenüber traditioneller Bank: ca. 150-300 CHF/Jahr möglich

Szenario 3: Student

Annahmen:

  • Geringes Budget
  • Hauptsächlich digitale Nutzung
  • Gelegentliche Auslandreisen

Beste Option: Neon oder Yuh Ersparnis: ca. 100-240 CHF/Jahr möglich

Bankwechsel Schritt für Schritt

Phase 1: Vorbereitung (Woche 1-2)

Schritt 1: Analyse der aktuellen Situation

  • Alle Kontoauszüge der letzten 3 Monate sammeln
  • Wiederkehrende Zahlungen identifizieren (LSV, Daueraufträge)
  • Kreditkartenumsätze prüfen
  • Alle verbundenen Services auflisten

Schritt 2: Neue Bank auswählen

  • Bedürfnisse definieren (Digital vs. Filiale, Ausland, Zusatzleistungen)
  • Gebühren vergleichen
  • Bewertungen lesen
  • Konditionen prüfen

Schritt 3: Neues Konto eröffnen

  • Online-Antrag ausfüllen
  • Identifikation durchführen (Video-Ident oder Post-Ident)
  • Auf Bestätigung warten (1-5 Werktage)
  • Karte und Zugangsdaten erhalten

Phase 2: Parallelbetrieb (Woche 3-6)

Schritt 4: Testphase starten

  • Kleineren Betrag auf neues Konto überweisen
  • Erste Zahlungen durchführen
  • App und Online-Banking testen
  • Bei Problemen: Noch Zeit zum Rückzieher

Schritt 5: Zahlungspartner informieren

Arbeitgeber:

  • Neue IBAN mitteilen (Formular HR)
  • Mind. 1 Monat vor Lohnzahlung
  • Bestätigung einholen

Wichtige LSV/Daueraufträge:

  • Krankenkasse
  • Versicherungen
  • Miete
  • Strom/Internet/Telefon
  • Streaming-Dienste
  • Fitnessstudio
  • Sonstige Abos

Tipp: Tabelle erstellen mit:

  • Name des Zahlungsempfängers
  • Betrag
  • Intervall
  • Status der Umstellung
  • Bestätigungsdatum

Schritt 6: Daueraufträge übertragen

  • Liste aller Daueraufträge erstellen
  • Bei neuer Bank einrichten
  • Erst aktivieren, wenn alte deaktiviert sind
  • Sicherheitspuffer von 1-2 Monaten einplanen

Phase 3: Vollständiger Wechsel (Woche 7-8)

Schritt 7: Finaler Transfer

  • Restguthaben auf neues Konto übertragen
  • Sicherheitspuffer von 200-500 CHF für 2-3 Monate auf altem Konto lassen
  • Alle Karten der alten Bank aufbewahren (noch nicht vernichten!)

Schritt 8: Altes Konto beobachten

  • Kontoauszüge der nächsten 2-3 Monate prüfen
  • Auf unerwartete Abbuchungen achten
  • Vergessene LSV identifizieren

Schritt 9: Altes Konto schliessen

  • Kündigungsschreiben an alte Bank (schriftlich/eingeschrieben)
  • Restguthaben auszahlen lassen
  • Kündigungsbestätigung aufbewahren
  • Karten vernichten

Häufige Fallstricke beim Bankwechsel

Fehler 1: Zu schneller Wechsel

Problem: Altes Konto zu früh geschlossen, vergessene Daueraufträge führen zu Mahnungen.

Lösung: Mindestens 2-3 Monate Parallelbetrieb. Sicherheitspuffer auf altem Konto lassen.

Fehler 2: Arbeitgeber zu spät informiert

Problem: Lohn kann nicht überwiesen werden.

Lösung: Mind. 4-6 Wochen vor nächster Lohnzahlung neue IBAN mitteilen und Bestätigung einholen.

Fehler 3: Kreditkartenzahlungen vergessen

Problem: Abos laufen über alte Kreditkarte, diese wird aber gesperrt.

Lösung: Liste aller Online-Abos erstellen und systematisch aktualisieren (Netflix, Amazon, Spotify, etc.).

Fehler 4: LSV-Berechtigungen nicht übertragen

Problem: Wichtige Rechnungen (Krankenkasse!) werden nicht bezahlt.

Lösung: Alle LSV-Berechtigungen schriftlich bei Zahlungsempfängern aktualisieren. Bestätigung einholen.

Fehler 5: Steuerunterlagen nicht aktualisiert

Problem: Steuerverwaltung zieht von altem Konto ab → Betreibung.

Lösung: Neue IBAN bei Steuerverwaltung hinterlegen, besonders bei Ratenvereinbarungen.

Sonderfälle und Besonderheiten

Bankwechsel mit Hypothek

Wenn Sie eine Hypothek bei Ihrer aktuellen Bank haben:

  • Hypothek läuft unabhängig vom Privatkonto
  • Sie können das Privatkonto trotzdem wechseln
  • Bei manchen Banken: Zinsvergünstigungen bei Komplettkundenschaft
  • Prüfen Sie Ihre Konditionen

Bankwechsel als Selbstständiger

Besondere Überlegungen:

  • Geschäftskonto separat wechseln
  • Buchhaltungssoftware mit neuer Bank kompatibel?
  • QR-Rechnungen mit neuer IBAN erstellen
  • Kunden rechtzeitig informieren
  • Mehrwertsteuerabrechnung: Neue IBAN bei ESTV hinterlegen

Bankwechsel bei Gemeinschaftskonto

Gemeinsames Vorgehen erforderlich:

  • Beide Partner sollten in der Regel zustimmen
  • Beide sollten in der Regel sich bei neuer Bank legitimieren
  • Gemeinsame Unterschrift für Kündigung oft nötig
  • Klare Absprachen über Übergangsphase

Bankwechsel im Alter (65+)

Besondere Herausforderungen:

  • Weniger Vertrautheit mit digitalen Apps
  • Zak oder traditionelle Bank eventuell besser als rein digitale Lösung
  • Wichtig: Guter telefonischer Support
  • Evtl. Unterstützung durch Familienmitglieder

Rechtliche Aspekte

Kündigungsfristen

  • Privatkonto: Meist jederzeit kündbar, keine Fristen
  • Sparkonto: Oft 3-6 Monate Kündigungsfrist
  • Säule 3a: Spezielle Regeln, oft gebunden bis Pensionierung

Kontowechselservice

In der Schweiz gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Kontowechselservice wie in der EU. Der Wechsel sollte manuell durchgeführt werden.

Datenschutz

  • Alte Bank sollte Daten nach Kontoschliess ung gem. Aufbewahrungspflicht archivieren (10 Jahre)
  • Sie haben Recht auf Auskunft über gespeicherte Daten
  • Sie können Löschung beantragen (nach Ablauf der Aufbewahrungspflicht)

Negativmeldungen

Bei Missbrauch (Konto überzogen, Zahlungen geprätzt):

  • Meldung an ZEK (Zentralstelle für Kreditinformation)
  • Kann zukünftige Kontoeröffnungen erschweren
  • Einträge werden nach 5 Jahren gelöscht

Checkliste: Bankwechsel

Vor dem Wechsel

  • [ ] Bedürfnisse definiert
  • [ ] Angebote verglichen
  • [ ] Neue Bank ausgewählt
  • [ ] Neues Konto eröffnet
  • [ ] Liste aller Daueraufträge erstellt
  • [ ] Liste aller LSV-Zahlungen erstellt
  • [ ] Liste aller Kreditkartenzahlungen erstellt

Während des Wechsels

  • [ ] Arbeitgeber informiert (neue IBAN)
  • [ ] Steuerverwaltung informiert
  • [ ] Versicherungen informiert
  • [ ] Vermieter informiert
  • [ ] Online-Abos aktualisiert
  • [ ] Daueraufträge bei neuer Bank eingerichtet
  • [ ] Testüberweisung durchgeführt
  • [ ] Sicherheitspuffer auf altem Konto gelassen

Nach dem Wechsel

  • [ ] Altes Konto 2-3 Monate beobachtet
  • [ ] Keine unerwarteten Abbuchungen mehr
  • [ ] Kündigungsschreiben versendet
  • [ ] Kündigungsbestätigung erhalten
  • [ ] Restguthaben transferiert
  • [ ] Alte Karten vernichtet

Fazit und Empfehlungen

Ein Bankwechsel in der Schweiz kann sich finanziell deutlich lohnen und ist mit der richtigen Vorbereitung unkompliziert durchführbar.

Unsere Top-Empfehlungen:

Für die meisten Schweizer: Neon

  • Keine Gebühren
  • Exzellente Fremdwährungskonditionen
  • Moderne App

Für Anleger: Yuh

  • Banking + Investing in einer App
  • Cashback-Programm
  • Sparkonto mit Zins

Für konservative Wechsler: Zak

  • Digitale Bank mit traditionellem Backup
  • Zugang zu Filialen
  • Gute Budget-Tools

Als Zweitkonto für Reisen: Revolut

  • Beste Wechselkurse
  • Multi-Währung
  • Viele Zusatzfeatures

Wichtigste Erkenntnisse:

  1. Sparpotenzial: Bis zu ca. 100-350 CHF/Jahr durch Wechsel von traditioneller zu digitaler Bank möglich
  2. Zeitaufwand: 3-6 Wochen für sicheren Wechsel einplanen
  3. Parallelbetrieb: Mindestens 2-3 Monate beide Konten parallel führen
  4. Systematisch vorgehen: Checkliste nutzen, nichts überstürzen

Hinweis: Bald werden wir einen Kontowechsel-Assistenten lancieren, der Sie Schritt für Schritt durch den Prozess führt und automatisch eine personalisierte Checkliste erstellt. Bleiben Sie dran!

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